Wenn draufsteht "Hergestellt in Deutschland", sollte auch
"Made in Germany" drin sein.
Sprich: Produkte mit diesem Label müssen vollständig in Deutschland hergestellt worden sein,
so eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichtes (OLG) Düsseldorf, das damit bisher
bestehende Unsicherheiten ausgeräumt hat. Danach nützt es den Herstellern nichts, wenn zwar
ein Großteil, aber nicht alle wesentlichen Artikel der Produktion in Deutschland stattfinden
und wenn die hohe Qualität der Ware ein "Made in Germany" durchaus rechfertigen könnte.
Das Argument der Richter: Dem Verbraucher gehe es, wenn er "Made in Germany" einkauft,
nicht nur um hohe Produktqualität, sondern auch darum, die heimischen Arbeitsplätze und den Standort Deutschland zu sichern.
(Quelle: praxis aktuell 4/11)
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